something personal

Auf dieser Seite findet ihr nach und nach persönliche Geschichten und Gedanken, die uns während unserer Reise begegnen. Während wir im Bus sitzen, Schlaglöchern ausweichen und die Landschaft mit maximal 80 Kilometern die Stunde an uns vorüberzieht, bleibt die Zeit ein wenig stehen. Wir haben geradezu verschwenderisch viel Zeit zum Nachdenken.

Neben unseren Erlebnissen geht es hier daher auch um die holprigen Seiten einer langen Reise, um kritische Gedanken und Fragen. Denn nicht alles ist #vanlife und nicht immer ist der Weg inspirierend, sonnig und einfach. 

Wenn ihr mögt, lest ihr hier auch über die Steine und Schlaglöcher auf dem Weg.  















Macht mich das hier glücklich?

24. Januar 2020


Was ist eigentlich los mit mir, frage ich mich, als mir schon wieder alles zu viel wird. Ich schüttle den Kopf, während ich versuche, die aufsteigenden Tränen wegzublinzeln. Es ist doch gar nichts, reiß dich zusammen, Sophie, sagt die Stimme in meinem Kopf.

Es war auch eigentlich gar nichts, bis plötzlich die Geräusche um mich herum anschwollen und immer lauter wurden. Sie prasseln von überallher auf mich ein und ich halte es nicht mehr aus. Doch hier ist es nicht laut. Ich sitze in einer Bibliothek.


Fünf km/h auf’m Seitenstreifen
Wie bring‘ ich dich dazu wieder einzusteigen
Wir kommen nie bis Athen und du wolltest so sehr nach Athen
Es ist alles gesagt und ich frag‘ mich, wofür sollen wir beide noch streiten
Fünf km/h auf’m Seitenstreifen
Auf unserer gemeinsamen Reise
Wir kommen nie bis Athen und ich wollte mit dir nach Athen
Doch hier kommen wir leider nicht weiter Wir fahren raus, Niemandsland
Müde Blicke, leerer Tank

Reden nichts, was denn auch?
Diesel tanken und Kaffee kaufen
Unser Drama ist nur selbstgemacht
Keine Saga und nicht heldenhaft
Nur wir zwei, die bemerken,
dass wir zu schnell gedacht haben,
es wär‘ geschafft
Und was einmal war, ist man einfach da
Ich dacht‘ ich sei bereit dazu
Doch es scheint egal, wie weit wir beide fahren
Es ist leider nicht weit genug
Der Traum geplatzt
Auf’m Rasthof in Mazedonien sind wir aufgewacht
Ich geh‘ zahlen, komm‘ zurück
Es ist nicht mehr da


Pause.

23. Februar 2020


Wo stecken wir gerade und wie geht es uns im Moment? Ein kurzer Recap der letzten Wochen.

 

Wie nachhaltig reisen wir wirklich?

3. März 2020


„1.400 Euro? Nur für Sprit? Bist du sicher, dass du dich nicht verrechnet hast?!“ Ich starre Christopher entsetzt an. Ich weiß, dass er sich nicht verrechnet hat. Ich schlucke. Das sind die Kosten für den Sprit, den wir für unsere nächste große Tour brauchen. Nicht nur eine Unsumme an Geld – sondern vor allem das Ergebnis eines horrenden Benzinverbrauchs.

Leben im Van – der Versuch einer Bilanz in Sachen Umwelt & Nachhaltigkeit.

 

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